Finanzspritze der Stadt: Diese Zahlung ist wichtig für alle Studierenden

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Von der Cafeteria über das Studentenwohnheim bis hin zur kostenfreien Beratung – das Studierendenwerk Hamburg ist für Studenten eine wichtige Anlaufstelle. Nun will der Senat den Zuschuss drastisch erhöhen. Gleichzeitig korrigiert das Studierendenwerk leicht die Preise nach oben und versucht Kosten einzusparen. Das sind die konkreten Änderungen.

Jetzt ist es beschlossene Sache: Um das Studierendenwerk zukunftsfähig aufzustellen, erhöht der Senat jetzt seinen Zuschuss um sage und schreibe 1,2 Millionen Euro. Das entspricht einer Erhöhung von 76 Prozent verglichen mit 2024. Wirtschaftssenatorin Katharina Fegebank spricht von einer „noch nie dagewesene Erhöhung“, die einer „historischen Trendwende“ entspreche.

Steigende Preise im Studierendenwerk

Die Corona- und Energiekrise steckt allen noch in den Knochen – auch dem Studierendenwerk. Finanzsenator Andreas Dressel betont: „Der aktuelle Kostendruck geht auch am Studierendenwerk und den Studierenden nicht spurlos vorbei. Deshalb sind unsere geplanten Verstärkungsmittel richtig und wichtig.“ In den vergangenen Jahren hat der Senat durch zusätzliche Finanzspritzen dafür gesorgt, dass die Preise vom Studierendenwerk für Studenten nicht erhöht werden.

Aber der künftig höhere Zuschuss kann nicht alles ausgleichen. Studierendenwerks-Geschäftsführer Sven Lorenz spricht von „einem Mix aus Mehr-Umsatz und Einsparungen“, was auf das Studierendenwerk zukommt. Konkret ist damit gemeint, eine Million Euro in 2025 einzusparen. Dazu wird der Semesterbeitrag schrittweise um jeweils acht Euro erhöht im Sommersemester 2025 sowie im Wintersemester 2025/2026 – nach sieben Jahren ohne Erhöhungen laut Lorenz.

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Außerdem geplant: Eine durchschnittliche Anpassung der Preise in der Hochschulgastronomie um sechs Prozent ab Anfang 2025. Und Mieterhöhungen in Höhe von 36 Euro pro Monat. Generell soll genau wie in 2023 und 2024 auch im nächsten Jahr der Sparkurs des Studierendenwerks fortgesetzt werden. Die Maßnahmen seien notwendig, um das Angebot des Studierendenwerks im gewohnten Umfang aufrecht erhalten zu können. (mp)

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